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Fähren Göhlis - Meissen
Fähre Leutewitz – Nünchritz Km 101,8
Auf ein Gesuch hin,erhielten 1713 zwei Einwohner die Konzession für eine Kahnfähre. Gegen einen Kanon von 1 Tlr. jährlich durften auch geleitbare Waren übergesetzt werden.
Die Konzession wurde jedoch 1714 wieder entzogen, weil die Verwaltung des Geleits nicht geordnet war.
1773 wurde erneut eine Fährgerechtigkeit gegen Zahlung einem Kanon von 4 Tlr. vergeben.
Gegen Zahlung von 100 Tlr. an den Fiskus und 4 Tlr.jährlichen Erbzins wurde die Fähre in eine Erbfähre ausgetan.
Es sollten kein " Vieh und keine Juden " übergesetzt werden.
Der Erbzins 18,50 M wurde noch 1931 gezahlt
Johann Gottlieb Ermer war Erbpächter und betrieb die Fähre bis 1960.
Quelle : HstA. Loc. 39898. Rep. XV. Hain Nr. 11k.
HstA. Loc. 39900 Rep. XV. Hain Nr. 34d.
HstA. Loc. 39900 Rep. XV Hain Nr. 34c.
FM. K. II. N. 1
An Fährgefäßen waren folgende Fahrzeuge vorhanden :
Eigentümer Rat d. Gemeinde Nünchritz
Vormals Willy Morgenstern
Motorschaluppe Paß Nr. ( 2 M 82 - 3 alt ) 15 M 21 - 81 neu
Eichbezeichnung E.Dn. 312 v. 27.11.1952 alt
621 D v. 20.06.1962 neu
Baujahr/Ort 1928 Havelberg
Bauart Komposit m.stähl.Boden
Zugel.f. 12 Personen
Handkahn ohne Paß
Eichbezeichnung E.Dn. 465 v. 11.05.1959
Baujahr/Ort 1959 Riesa
Bauart Holz
Zugel.f. 1,82 t
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Fährschaluppe mit Segel
Postkarte Sammlung K. Stein Dresden
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Fähre Leutewitz-Nünchritz 1899
Postkarte Sammlung K. Stein Dresden
Fähre Leutewitz-Nünchritz 1983
Postkarte Sammlung K. Stein Dresden
Diese Schaluppen, oder Schluppen wie diese in Sachsen genannt wurden gab es noch am Anfang der 1970er Jahre. Hier die Schaluppe in Nünchritz ca.1983.
Postkarte Sammlung K.Stein Dresden
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