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Fähren Schöna - Obervogelgesang ab gelten die deutschen Km
Fähre Bad Schandau Stadt Km 10.281
Fähre Bad Schandau Bhf Km 11,122
Am re.Ufer Km 10,1 mündet der " Zauberbach ".
1446 scheint in Schandau noch keine Fähre bestanden zu haben,da nach dem Zinsregister von 1446 für den Postelwitzer Fährkahn 12 Gr. später,anscheinend seit Errichtung der Schandauer Fähre nur 2 ½ Gr.Zins zu zahlen war.
Die Fähre bei dem Zollamte war von je her ( bereits 1547 ) landesherrlich,nach dem Amtsbuche v. 1547 wurde diese Fähre alljährlich am 6.Januar durch den Stadtrichter verpachtet.Der Pachtzins betrug 10 Gr.jedoch hatte der Postelwitzer Fährmeister 2 ½ Gr.dazu zu geben.
Bei dieser Fähre handelte es sich höchstwarscheinlich um eine Schaluppe,die gewißß das Eigentum des Fährmeisters war.
Kurz vor 1622,so berichtet die Chronik von Schandau,wurde ein größerer Fährprahm zum übersetzen von Wagen gebaut.Die kosten übernahm der Kurfürst.
Dieser größere Fährprahm war bestimmt für die Kurfürstlichen Beamten,sowie die Versorgung der Festung mit Getreide,Wild,Holz u.a.
Die Kurfürstlichen Beamten,die fiskalischen und militärischen Fuhren wurden kostenlos transportiert.
Seit 1622 hatte der Floßmeister die Aufsicht über den großen Fährkahn,er setzte auch die Pächter ein.
Im 16.17. und am Anfang des !8.Jh. erbte das Fährmeisteramt die Fam.Kotte
!633 wurde der große Fährkahn von den Sächsischen Soldaten zerschlagen und am Wachfeuer verbrannt.
Erst 1642 wurde ein neuer Fährprahm gebaut ( 67 Gulden 13 Gr. ).
1656 wurde erneut ein Fährprahm gebaut.
Ab 1662 beanspruchte der Rat von Schandau den kleinen Fährkahn,weil dieser früher durch den Stadtrichter verpachtet wurde.
Erst 1875 verpachtete das Finanzministerium der Stadt die Konzession für die Bahnhof und die Bornfähre auf zehn Jahre gegen 20% des Reingewinns und einen Fährkahnzins von 1 Mark 28 Pf..
Die Stadt verpachtete diese Konzessionen gegen 20% des Reingewinns an den kaufmann Max Müller auf Zehn Jahre.
Max Müller gründete eine Kommanditgesellschaft,die sich als " Dampfbootverein Schandau Max Müller und Genossen" bezeichnete.
Am 1.Juli 1877 eröffnete die Gesellschaft mit einem kleinen Dampfboot deren Betrieb.
1887,jedoch, wurde diese Gesellschaft wieder liquitiert.
In diesem Jahr verpachtete das Finanzministerium der Stadt beide Konzessionen auf weitere 10 Jahre gegen 1000 Mark Pachtzins im Jahr.
Die Stadt verpachtete beide Konzessionen wiederum auf 10 Jahre für 3100 Mark jährlich an den Obermaschinisten Heinrich Schneider in Hertogenbosch ( NL ).
1890 ging dieser Pachtvertrag an den Tapezierer Gustav Hausschild über.
1897 verpachtete das Finanzministerium beide Fährkonzessionen auf weitere 10 Jahre gegen 1500 Mark jährlichen Pachtzins.
Die Stadt verpachtete wiederum vom 1.Juli 1897 an ,die Konzessionen gegen 4150 Mark an den Privatier August Schmidt,mit der Verpflichtung für die Bornfähre ein Motorboot anzuschaffen.
Am 1.Juli 1907 verpachtete das Finanzministerium auf fünf Jahre für 25ßß Mark und weitere fünf Jahre für 3000 Mark.
Die Stadt verpachtete vom 1.Juli 1907 an,auf 10 Jahre beide Konzessionen gegen 6500 Mark für die ersten fünf Jahre und 7000 Mark für die weiteren fünf Jahre an Emil Schmidt
1850 erhielt die Stadt zusammen mit Krippen die Konzession zu einer Kahnfähre an der Bindung ( Überfahrt nach dem Bhf.Krippen)
Seit 1906 wird die Bindungsfähre mit einem Dampfboot betrieben.
Quelle : Chronik Schandau
An Fährgefäßen waren folgende Fahrzeuge vorhanden :
Eigentümer VEB ( K ) Verkehrsbetriebe der Stadt Bad Schandau
Fährschiff " Bad Schandau II " Paß Nr. ( 11 M 41 - 44 alt ) 15 M 21 - 30 neu
Eichbezeichnug E.Dn. 332 v. 31.08.1956
Baujahr/Ort 1925 Dresden Übigau 56 Umbau auf Diesel SKL Magdeburg
Bauart Stahl mit runder Kimm u.flachem Kiel
Antriebsmasch. 4-Zyl.Buckau-Wolf Diesel
Typ 54 DV 224
Leistung 80 PS bei 600 U/min
Fährschiff " Schandau III " Paß ( 11 M 41 - 45 alt ) 15 M 21 - 28 neu
Eichbezeichnung E.Dn. 131 v.26.03.1950 alt E.Dn. 555.v.09.01.1961
Baujahr/Ort 1900 Dresden Übigau
Bauart Stahl mit runder Kimm u. Balkenkiel
Antribsmasch. Kolbendampf
Masch.Typ
Baujahr
Leistung 40 PS bei 280 U/min.
Motorschal. " Bad Scahandau IV" Paß Nr. 11 M 41 - 111 alt 15 M 21 - 27 neu
Eichbezeichnung E.Dn. 202v. 06.06.1952 alt E.Dn.570 v.16.05.1961
Baujahr/Ort 1926 ? / Postelwitz
Bauart Komposit Holzkaffenu.stähl.Schalen
Antriebsmasch. 2 Zyl. HW 65 Junkers Diesel
Leistung 20 PS bei 1200 U/min.
Fährhandkahn " Bad Schandau I " Paß Nr. 11 M 61 - 112 alt 15 M 21 - 19 neu
Eichbezeichnung ohne Nr. v.20.05.1947 E.Dn.538D v.17.10.1960
Baujahr/Ort 1946 Schinke Schandau
Bauart Komposit OB u.Boden Holz m.stähl.Schalrn
Zugel.f. 14 Personen
Fährhandkahn " Bad Schandau II " Paß Nr. ( 11 m 61 - 46 alt ) 15 M 21 - 21 neu
Eichbezeichnung E.Dn. ohne Nr. v. 14.07.1947
Baujahr / Ort ? / Schandau
Bauart Komposit Holz m.Stähl.Schalen
Fährhandkahn " Bad Schandau III " Paß Nr. ( 11 M 61 - 47 alt ) 15 M 21 - 20 neu
Eichbezeichnung E.Dn.one Nr.v.20.05.1947 alt E.Dn. 561 v. 04.04.1961
Baujahr /Ort 1930/Schandau
Bauart Komposit Holz m.stähl.Schalen
Kohlenschute Paß Nr. ( 8 M 71 - 52 alt ) 10 M 21 - 214 neu
Eichbezeichnung E.Dn.212 v.25.11.1952 alt E.Dn.647 v.13.11.1972 neu
Baujaher/Ort 1910 Schinke Schandau
Bauart Komposit m.hölzernem Boden
Bitte auf die Fotos klicken, um diese zu vergrößern
Die Fährgerechtigkeit für Schandau und Postelwitz von 1547
Quelle : H.St.A.10036 Loc.34684 Rep XLI Dresden Nr.28
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